Die
Musik von teutoRADIO
Die Musik hatte den grössten Anteil im teutoRADIO-Programm.
Tagsüber war das Programm unmoderiert, je nach Tageszeit
gab es verschiedene Musikfarben. Grundlage des Musikarchivs
waren wie in vielen Fällen private CD-Sammlungen, das Programm
startete also mit überwiegend bekannter Musik (überwiegend
Platzierungen aus den Single-Charts der letzten Jahre). Recht
schnell wurden dann Kontakte zu vor allem ausländischen
Labels und Musikverlagen aufgebaut, welche via teutoRADIO eine
gute Möglichkeit zur Verbreitung „ihrer“ Musik
sahen. Auch entwickelten sich intensive Kontakte zu anderen
Webradios aus ganz Europa, der musikalische Horizont erweiterte
sich somit sehr schnell.
Ziel der
Musikzusammenstellung auf teutoRADIO war Trendsetting.
Man versuchte viele Titel möglichst früh in die Rotation
aufzunehmen und hatte so teilweise Titel im Programm, welche
erst Monate später von „grossen“ Sendern entdeckt
wurden oder den Sprung in die Charts schafften.
Der
Morgen auf teutoRADIO begann musikalisch mit einem
breiten Spektrum: Aktuelle Musik und Klassiker aus den letzten
Jahrzehnten, immer schön Uptempo damit niemand mehr einschläft.
Der Vormittag gehörte zum grössten Teil der Musik
aus den 80er und 90er Jahren. Es wurden jedoch nicht nur die
bekannten Standardsongs eingesetzt, sondern auch zahlreiche
Eintagsfliegen oder längst vergessene Tracks. Durch das
in Spitzenzeiten bis zu 12.000 Titel grosse Archiv war die Chance
auf eine Wiederholung recht gering, man konnte den Sender wochenlang
hören ohne sich über die sich ständig wiederholenden
Titel ärgern zu müssen.
Der
Mittag war den Hits gewidmet. Zwischen 13.00 und 15.00
Uhr gab es fast ausschliesslich Tracks aus der umfangreichen
Hot-Rotation. Nach 15.00 Uhr wurde die Rotation
wieder breiter. Anfang 2005 wurden die 80er aus der regulären
Rotation entfernt und als „80's Flashback“ ins Tagesprogramm
gestreut.
Nach
den Livesendungen öffnete sich werktags ab Mitte
2003 um 22.00 Uhr der „Darkroom“. In diesen besonderen
Nachtprogramm hatte alles Platz was aus den Bereichen Wave,
Gothic, Drum & Base oder härterem Rock stammt. Trotz
der recht unpraktischen Zeitspanne schalteten relativ viele
Hörer ein (Dank der Zeitverschiebung gab es zahlreiche
Zugriffe aus den USA). Aufgrund der Änderungen der GVL-Verordnung
für Webradios endete der „Darkroom“ ab April
2005 jeweils um 0.00 Uhr, in der Zeit bis 6.00 Uhr schwieg teutoRADIO.
Auch am
Wochenende wurde dieses Schema eingehalten
– abgesehen vom Nachtprogram. Jeweils nach den Liveshows
am Wochenende gab es Non Stop Dance-Musik, mittels Fernsteuerungsprogramme
konnten ausserhalb des Studios Musikwünsche gelesen und
zeitnah in die Sendeautomation eingebaut werden. Somit wurde
teutoRADIO zur interaktiven und unmoderierten Jukebox für
viele Parties.
Hier eine Übersicht der Hot-Rotations
aus den Jahren 2003, 2004 und 2005.